Ein Eheversprechen geben: Worte aus dem Herzen

Ein Eheversprechen zu geben ist eine wundervolle, sehr persönliche Geste, und vielleicht möchtest Du dem Menschen, dem Du Dein Ja-Wort gibst, so ein Versprechen zusagen. Gleichzeitig ist das für viele ein Punkt, an dem sie sehr skeptisch und unsicher sind, nicht wissen, wie sie beginnen sollen, und wie man das praktisch umsetzen soll. Im Gefühl hast Du schon längst klar, was Du vermitteln möchtest – aber findest die passenden Worte nicht. Da wartet das leere Papier, und es fühlt sich an, als ob das Herz eigentlich alles weiß und der Kopf gerade nichts. – Was kann man da tun? Und wie trägt man so ein Versprechen dann vor?

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Trau Dich, zu beginnen!

Im Grunde sind die Gefühle alle da, sie müssen nur einen Weg in die Worte finden. Und gerade das ist manchmal sehr schwierig. Etwas zu formulieren, was tief im Herzen ist und wofür Worte vielleicht nicht auszureichen scheinen.

Es gibt einige Methoden, sich hierbei zu helfen. Wenn Du also nicht zu denjenigen gehörst, denen ein geschliffenes, formvollendetes Eheversprechen gleich aus der Feder fließt: Manchmal ist es nur der Anfang, der gemacht werden muss. Ein kleiner Start, und dann eröffnet sich der Weg von selbst weiter.

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Hol Dir Inspiration

Manchmal hilft es, etwas als Inspiration zu nehmen, und sich zu fragen:

Was habe ich schon mal gehört, was hat mir gefallen? Worte, deren Stil auch zu mir, zu uns passen würden? Könnte ich so etwas als Grundlage nehmen?

Gibt es einen Text, der uns verbindet – z.B. ein Song, ein Gedicht? Etwas, worauf ich Bezug nehmen kann, vielleicht als Einleitung zu meinem Eheversprechen, und woraus sich dann weitere Inspiration ergeben kann?

Und natürlich gibt es auch Vorlagen für Eheversprechen. Textteile, die schön klingen, die sich flexibel kombinieren und ergänzen lassen mit persönlichen Elementen, und dann zu etwas Individuellem werden.

Tips für die Vorbereitung

Fange an.

Wenn Du unsicher bist, welche Form die Richtige für Dich ist: Probiere aus. Fange an! Vielleicht tatsächlich zunächst mit einer Vorlage. Auch wenn Du findest, dass das eigentlich nicht Deine Art ist, und Du lieber etwas richtig Eigenes machen möchtest: So eine Vorlage kann Dir vielleicht den Einstieg erleichtern. Probiere es aus, und vielleicht stellst Du fest, dass Dir auf einmal von selbst eigene Worte einfallen.

Sammle Ideen.

Beginne frühzeitig, Ideen zu sammeln. Geh nicht erst zwei Tage vor der Hochzeit an Dein Eheversprechen. Mach Dir schon lange vorher Gedanken, Notizen. Halte fest, was Deinen liebsten Menschen für Dich ausmacht, wenn Du gerade etwas mit ihm, ihr erlebst. Dinge, die so typisch sind, Eigenheiten und Liebenswertes. Darauf kannst Du Bezug nehmen, sagen, warum Du genau das so liebst! Du weißt es ja eigentlich schon, was Du versprechen möchtest, wenn Du heiratest: Du sagst von Herzen JA zu einem gemeinsamen Lebensweg mit allem, was er bringen wird. Um das in Worte zu fassen, in Vorstellungen von der Zukunft, um Vertrauen und Perspektive zu vermitteln – notiere die Gedanken, die Du dazu hast. So wie sie sind. Fällt Dir das schwer, schau mal hier.

Übe.

Natürlich sollte man sein Eheversprechen, das man geben möchte, sehr gut kennen. Wirklich sehr gut! Also: Üben ist echt sinnvoll. Es hilft, den Text immer wieder oft laut auszusprechen. Auch die Dauer behalte im Blick. Versuche, es unter einer Minute zu halten. Also: Ruhig immer wieder zu Hause üben. Vielleicht kommt dabei auch der eine oder andere neue Gedanke dazu. Und je öfter Du es sagst, desto mehr werden es Deine eigenen Worte, weil es Dir immer vertrauter wird.

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Frei sprechen oder ablesen?

Ein Backup – und alles ist möglich.

Natürlich ist ein frei vorgetragenes Eheversprechen eine feine Sache. Aber praktisch gesehen werden die Gefühle, die man in dem Moment hat, möglicherweise stärker sein als das Eingeübte. Und Emotionen kann man bei allem Üben nicht simulieren. Daher ist ein greifbares schriftliches Backup empfehlenswert, um sich nicht zu verlieren. Ein oder zwei Kärtchen, ein kleines Papier – was für Dich passt. Ordne den Text gut an: Mach Absätze, nutze Abstände und vielleicht Aufzählungen… so, dass Du Dich im Text gut orientieren kannst, auch wenn Du nur hin und wieder darauf schaust.

 

Nimm Dir Zeit.

Dieser Moment gehört Euch! Schau Deine/n Liebste/n zwischen Deinen Sätzen immer wieder an. So hast Du beides – die Möglichkeit, frei zu sprechen mit Hilfe kleiner Kontrollblicke auf den Text, und Backup für alle Fälle, falls der Kopf wirklich wie leergefegt sein sollte. Und falls Du Dich sicherer fühlst beim Ablesen: Das ist vollkommen OK!

Vergiss nie: Ihr macht keinen Vortrag.

Ihr macht keine Performance und braucht keine Perfektion. Ihr macht etwas sehr Persönliches. Ihr gebt dem liebsten Menschen ein Versprechen. Eines, das ihm gut tun soll, ihn vielleicht zu Tränen rührt. Und falls Euch in dem Moment dasselbe passieren sollte – so what? Was kann liebenswerter für Euer Gegenüber sein, als genau das? Was ist echter und persönlicher, als wenn Ihr zeigt, wie sehr ernst und intensiv Ihr es meint?

Von daher: Wenn Ihr ein paar Dinge im Blick behaltet – ein bisschen Vorbereitung, ein kleines Backup, Offenheit für den Moment – dann kann da kaum etwas schief laufen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, zu glücken – und eine davon wird es für Euch!

Die schönsten Momente im Leben sind nicht die, in denen man atmet, sondern die, die einem den Atem rauben. (R. M. Rilke)

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Eheversprechen geben:

Ein Eheversprechen geben – das ist vielleicht gar nicht so schwer wie Ihr denkt. Traut Euch zu beginnen! Als Hochzeitsfotografin habe ich schon viele Eheversprechen / Ehegelübde miterlebt. Jedes war einzigartig schön! Egal ob abgelesen, frei gesprochen, improvisiert.

Eure Fotografin in Karlsruhe und Umgebung

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