Was mache ich nicht?

Grundsätzlich bin ich nicht sehr penibel. Ich höre gern Euren Wünschen zu, und wenn nichts ganz Gravierendes dagegen spricht, erfülle ich sie Euch.

Manche Posen, manche Art der Bildentwicklung und der Farbgebung sind vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß, aber dies wissen oft nur Fachleute oder solche, die sich sehr intensiv mit den Trends befassen. Ich kenne die Trends und kann sie Euch gern erläutern, wenn Ihr möchtet. Ich habe keine Scheu vor Unzeitgemäßem, und liefere Euch gern auch solche Bilder, wenn es Euch gefällt. In dieser Hinsicht bin ich also sehr aufgeschlossen.

Dennoch gibt es einige wenige Grenzen, die ich ziehe, und ich erläutere Euch gerne auch, weshalb.

Was ich nicht mache:

Überraschungsfotograf sein

Ich lasse mich nicht als „Überraschung“ für ein Paar buchen. Die Idee ist auf den ersten Blick sehr charmant, aber hat eine Menge Haken, die ich keinem Fotografen und keinem Paar wünsche. Hier findet Ihr ein bisschen näher erläutert, was ich konkret meine und welche Möglichkeiten es dennoch gibt, einem Paar einen Fotografen zu „schenken“.

RAW-Dateien herausgeben

RAW-Dateien sind, wie der Name schon sagt, Rohdateien der Bilder. Sie sind unfertig, das unentwickelte „Negativ“, das der Fotograf erst in der Nachbearbeitung zu dem Bild macht, das er später ausliefert, und das seine Handschrift trägt. Weshalb die meisten Fotografen keine RAWs herausgeben, und wie ich selbst dazu stehe, könnt Ihr hier nachlesen.

Preisverhandlungen

Ich kann absolut nachvollziehen, dass eine Hochzeit in den meisten Fällen eine sehr teure Angelegenheit ist, und man die Kosten kritisch betrachtet. Gleichzeitig bin ich mir des Wertes meiner Arbeit bewusst. Mit jeder Hochzeit, mit jeder abgeschlossenen Saison erweitern sich die Kenntnisse, Fähigkeiten und ggf. auch Equipment eines Fotografen und damit das, was er seinen Kunden an Leistung bieten kann. Damit verändern sich u.U. auch seine Preise. I.d.R. gelten die Preise eines Fotografen für ein Jahr oder eine Saison, und werden zur darauffolgenden Saison angepasst. So verfahre auch ich.

Die Preise, die ich Euch für eine bestimmte Leistung nenne, sind Festpreise und nicht verhandelbar. Mir ist es wichtig, hier transparent zu sein und alle meine Kunden gleich zu behandeln. Dies ist eine Sicherheit, die ich Euch biete – v.a. auch im Sinne derjenigen Kunden, die nicht nach Rabatten fragen. Wenn Euer Budget tatsächlich sehr knapp sein sollte, könnt Ihr offen mit mir sprechen. Es gibt es immer Möglichkeiten, die Fotografenleistung so zu gestalten, dass es passt.

Obszöne Posen, Betrunkene und Unfälle fotografieren

Mein Verständnis von schöner Hochzeitsfotografie hat eine gewisse Grundästhetik als Basis. Meine Bilder sollen Euch würdevoll zeigen und nicht in offensichtlich provokant-obszönen Posen, die „in einem drittklassigen Softporno besser aufgehoben“ sind. ; ) Ohne dies weiter auszuführen, bin ich mir sicher, dass Ihr mein Grundanliegen versteht. Es gibt wirklich nur wenige Paare, die solche Wünsche haben, aber es gibt sie, deshalb spreche ich das hier an.

Desgleichen fotografiere ich keine offensichtlich betrunkenen Personen auf Eurer Party oder durch Rauschmittel unschön gewordene Szenen, die sich zwar immer mal ergeben können, die aber nicht in meiner Reportage auftauchen werden.

Auch wenn jemandem ein Unfall oder etwas geschieht, das ihn bloßstellt oder offensichtlich in einer Situation zeigt, wie er sich wohl nicht an den Tag erinnern möchte, werde ich nicht mit meiner Kamera draufhalten. So verhalte ich mich nicht privat und auch nicht auf Kundenaufträgen.

Mein Verständnis von Hochzeitsreportage ist, Euch Erinnerungen zu schaffen, die die schönen, würdigen und erinnerungswerten Momente – von denen es bei jeder Hochzeit eine Menge gibt! – stilvoll und rund wiedergeben. So, dass Ihr sie Euch immer wieder mit einem guten Gefühl ansehen könnt, mit einem Fokus auf das Gute, Liebevolle und Schöne.

Trinken auf einem Kundenauftrag

Ich werde alkoholische Getränke (und natürlich auch andere Rauschmittel), die mir auf Eurem Auftrag angeboten werden, in jedem Fall ablehnen. Auch wenn ich mich gern von der Feierlaune anstecken lasse – und das kann ich, versprochen! – ziehe ich hier eine klare Grenze.

Das soll nicht unhöflich erscheinen – im Gegenteil. Mir ist bewusst und im Zweifelsfall werde ich das auch vermitteln, dass ich bei der Arbeit bin und bezahlt werde. Ich bin für Eure Bilder verantwortlich, und außerdem auch für mein eigenes Equipment. Daher gehe ich kein Risiko ein, was sich auf Eure Bilder, meine Ausrüstung oder mich selbst negativ auswirken könnte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich im Regelfall mit dem Auto unterwegs bin.